Montag - Samstag 17:00 bis 00:30 Uhr
Sonn- und Feiertags geschlossen

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Getränkekarte
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Über uns

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Das Old Crow steht für eine einmalige Auswahl an über 1’600 Spirituosen, wobei wir ein besonderes Augenmerk auf unser Whiskeyangebot legen. Neben klassischen Cocktails, die wir mit unserem grossen Knowhow auf unsere Kunden zugeschnitten zubereiten, sind auch einige vergessene Rezepte auf der Karte zu finden.

Getreu unserem Motto „Wir bieten nicht allen Gästen etwas, aber einigen Gästen vieles“, gehen wir mit unserem Sortiment von „rare spirits & cocktails“ individuell auf unsere Kunden ein.

Neben einem einmaligen Genusserlebniss ist es uns besonders wichtig, dass Sie sich in der Old Crow wohl und willkommen fühlen.

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Getränkekarte

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Team

Markus Blattner

Markus Blattner

Inhaber, Barkeeper
Jvan Paszti

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Inhaber, Barkeeper
Petra Blattner

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Inhaberin, Administration
Tom Niedermeier

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Bartender
Markus Blattner

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Inhaber, Barkeeper
Jvan Paszti

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Petra Blattner

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Inhaberin, Administration
Tom Niedermeier

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Bartender
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Jobs

Zur Unterstützung unseres Teams suchen wir ab sofort oder nach Vereinbarung eine motivierte und flexible

Service-Aushilfe (m/w)

Deine Aufgaben

  • Begrüssung und Betreuung unserer Gäste
  • Führen einer Servicestation inklusive Inkasso
  • Einhaltung der Qualitäts- und Hygienestandards

Dein Profil

  • Du hast bereits einige Erfahrung im Service gesammelt
  • Selbst in sehr hektischen Momenten, gelingt es Dir den Überblick zu behalten
  • Du hast Freude an der Cocktailkultur
  • Du sprichst sehr gut Deutsch und kannst Dich in Englisch gut verständigen

Interesse? Dann sende uns Deine Bewerbungsunterlagen oder schau direkt bei uns an der Schwanengasse 4 vorbei.

Wir freuen uns Dich persönlich kennen zu lernen.

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Die volle Breitseite

Mann möchte seinen Aston Martin, angefangen beim DB5 über den abgehobenen Van(qu)ish aus «Die Another Day», der sich unsichtbar machen kann bis zum herrlich kompakten DB10 aus «Spectre».

Mann möchte auch die diversen Damen näher kennenlernen, angefangen bei Honey Ryder über Jinx Johnson bis zu Xenia Onatopp, gespielt von der unvergleichlichen Famke Janssen. Mann möchte in den edlen Hotels absteigen und vielleicht auch das eine oder andere Abenteuer erleben, aber etwas möchte man nicht: James Bonds Leber.

So sieht es auch Telegraph-Journalistin Leah Hyslop, und der Dame ist durchaus beizupflichten, beschränkt sich doch 007 Genuss nicht nur auf Bollinger RD oder Dom Perignon Champagner. Sein Lieblingsgetränk ist ein Dry Martini – seltsamerweise «shaken, not stirred».

Warum der Geheimagent seinen Martini lieber geschüttelt als klassisch gerührt mag, darüber wurden schon Seiten geschrieben. Die eigene Erfahrung zeigt, dass die shaken Variante erfrischender ist und sich deshalb besonders im Sommer anbietet. Doch darum geht es hier nicht, sondern um James Bonds Eigenkreation, die er in «Casino Royale» dem Barkeeper diktiert und Vesper tauft, zu Ehren seiner einzig wahren Liebe Vesper Lind: «A dry martini. One. In a deep champagne goblet. Three measures of Gordon’s, one of vodka, half a measure of Kina Lillet. Shake it very well until it’s ice-cold, then add a large thin slice of lemon peel.»

Einmal mehr muss man sich über den Geschmack des Geheimagenten wundern: Gordon’s? Es scheint, dass die Lizenz zu Töten sich auch über die Geschmacksknospen erstreckt. Doch solcherlei alkoholische Präferenzen gilt es im Lichte der Zeit anzuschauen, schrieb doch Ian Fleming «Casino Royale» vor über 60 Jahren. Damals gab es den Reichtum an Gins noch nicht, wie wir ihn heute schätzen. Die globale Verfügbarkeit des Walcholderbrands dürfte wohl auch eine Rolle gespielt haben bei den Agentengeschichten. Es wäre zwar exklusiver, wenn James Bond an der Bar des Shiv Niwas Palace in Udaipur  einen Gin 27 aus dem Appenzell bestellen würde, aber eben…

Klar ist, dass das ursprüngliche Rezept von Fleming – 60 ml Gin, 20 ml Wodka und 10 ml Kina Lillet – durchaus über Optimierungspotenzial verfügt. Nebst der beschriebenen Gin-Wahl wäre da noch das Thema Kina Lillet: Bond-Blogger David Leigh äussert den Verdacht, dass sein Held nicht so sehr auf dem Laufenden war. Der aromatisierte Wein, dessen Wurzeln bis ins späte 19. Jahrhundert zurückreichen, zeichnete sich durch den Zusatz eines Chinin-Likörs aus, gewonnen aus peruanischen Chinarindenbäumen. Chinin, wie es auch beim Tonic Wasser zum Einsatz kommt, verfügt über eine fiebersenkende und muskelentspannende Wirkung und wurde deshalb sehr in den Kolonien und Malaria-Gebieten geschätzt. Einzig: Der Geschmack der Kina-Rinde ist bitter. So wurde über die Jahrzehnte deren Anteil im Lillet verringert und der Zusatz Kina verschwand auch aus dem Namen der populärsten Marke, heute bekannt als «Lillet blanc».

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Einen herrlich ausgewogenen Kina findet man heute in der Erlebnisbrennerei Kallnach. Kina L’Aero d’Or nennen sie ihre Hommage an die Zeit vor 100 Jahren und beschreiben ihr Werk wie folgt: Kina L’Aero d’Or spiegelt den Stil der französischen Seealpen wieder. Wein der Cortese Traube aus dem Piemont wird mit einer Kräuterinfusion aus Chinarinde, Orangenschalen, Wermut und anderen exotischen Gewürzen versetzt. Dies ergibt einen Kina mit schönem, tiefen Goldton, mit Aromen von Quitte und feinster Marmelade. Der komplexe, leicht bittere Geschmack ist lang und intensiv.

So kommt es, dass die Old Crow Bar ihr Rezept des Vesper den heutigen Gegebenheiten angepasst und erst noch einen drauf getan hat: «6 cl Gin, 3 cl Wodka und 1.5 cl Kina L’Aero d’Or», sagt Markus Blattner. War schon das Ur-Rezept ein Hammer, ist der Old Crow Vesper die volle Breitseite. «Ein richtiger James-Bond-Drink», findet denn auch 007-Fan Ivan Paszti. «Ein extra starker Drink für den harten Mann und die taffe Frau.»

Die Wahl des Gins ist den Präferenzen des Gast überlassen. Wer seine Grenzen ausloten will, dem sei der Tanqueray Imported London Dry Gin empfohlen mit läppischen 47,3 Volumenprozent – man munkelt, es sei Frank Sinatras Lieblings-Gin gewesen.  Alle Zutaten werden Bond-gerecht geschüttelt und in ein gut eisgekühltes Champagnerglas (large goblet glass) abgeseit. Serviert wird der Vesper mit einer langen, dünnen Zitronenschale.

Der Genuss, der einem fast vom Hocker haut, ist eisklar und herb, begleitet von einer aromatischen Süsse geprägt von der Orangenschale und dem Wermut des Kina. Ein wunderbares Erlebnis, dessen Abgang lange anhält und nach mehr verlangt. Doch eine Bitte zum Schluss: Lassen Sie es bei einem Vesper Martini bewenden – Ihrer Leber zu Liebe.

Marc Bodmer

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«Man muss einen Whisky an die Grenze bringen»

Mit dem Ben Riach 2005, ausgebaut im Sauterne-Fass, stellt die Old Crow eine weitere Exklusivität in die Bar.

Marc Bodmer

Der Single Malt Whisky Ben Riach zählt nicht zu den bekanntesten Marken, aber dennoch dürfte vielen Whisky-Fans dessen fruchtige Qualität schon unter gekommen sein: Der Speyside Whisky wird in der Produktion von Chivas Regal verwendet. «Der Ben Riach ist ein Speyside Whisky mit einem unüblich hohen Torf-Grad und wird zum Teil in neuen Eichenfässern ausgebaut», erklärt Stewart Buchanan, Brand Ambassador von Ben Riach anlässlich der vorweihnächtlichen Präsentation der Single-Cask-Abfüllung 2005 der Old Crow Bar.

Begleitet von einer üppigen Auslage von Häppchen, die die Gastgeber aufgetischt haben, macht man sich an ein vertikal Nosing und Tasting durch die verschiedenen Ben Riach Editionen, während Stewart – adrett im Kilt gekleidet – einiges an Hintergrund zur Destillerie liefert und deren Eigenheiten erklärt. So ist die Brennerei bekannt für ihre Experimentierfreude. Dazu gehört auch, dass viel Zeit für das Finishing genommen wird: «Mindestens vier Jahre», sagt Stewart Buchanan. «Manchmal kann die Zweitfermentierung bis zu neun Jahre dauern. Wir gehen immer ans Limit. Es braucht Mut, diesen Weg zu beschreiten.»

Wasser aus der Tiefe

Diesen Pfad zu wählen, dazu ist der neue Eigentümer Billy Walker bereit. Das Wasser für seine Experimente pumpt er aus einem 250 Meter tiefen Schacht: «Es trägt zur süssen und frischen Note bei», sagt Botschafter Buchanan. Jährlich werden 1.8 Millionen Liter hergestellt, was Zeit «es richtig zu machen» lässt. So dauert die Fermentation der Gerste vier Tage: «Das Bier ist herb, schmeckt etwas nach grünen Äpfeln ähnlich wie manche belgische Biere.»

Bei Ben Riach werden vier verschiedene Fassgrössen und -typen verwendet. «Wie bei einem Cocktail muss die Balance stimmen», vergleicht Stewart Buchanan die Herstellung. So kommt die Vanille-Note der neuen Bourbon-Fässer zum Einsatz. Sie geben dem Whisky Würze, die an butterige Backwaren erinnert. Während der siebenjährige Ben Riach – Heart of Speyside frisch, fast knusprig und etwas nach Dörraprikose schmeckt, wirkt der Zehnjährige bereits in der Nase viel fruchtiger und lieblicher. «Der 10er passt gut zum Essen. Es ist nicht ein Whisky, den man sich am Abend gönnt und daran genussvoll nippt, sondern zusammen mit Freunden eine Flasche öffnet und die Gesellschaft geniesst», findet Buchanan. «A beautiful wee dram – eignet sich gut, um Whisky-Newcomer an diesen Genuss heranzuführen.»

Ein Traum von Whisky

Als nächstes steht der 20-jährige Ben Riach auf dem Programm. Er schmeichelt der Nase mit viel Toffee, Buttergipfel und erinnert an einen ausgewogenen Cognac. Etwas Wasser entlockt eine Hefenote, ein Hauch Maple Sirup und leiser Torf schwingen ebenfalls mit. «In dieser Abfüllung finden sich keine neuen Fässer», sagt Stewart Buchanan. Der für die Destillerie typische Charakter kommt bei wiederholter Nutzung der Fässer zum Tragen. Es ist eine zitrussige Note. Den 20-Jährigen umschreibt Buchanan mit einem Seufzer: «Such a dream …»

Die Krähe im Sauterne-Fass

Es sind nicht zuletzt diese Qualitäten, die das Old-Crow-Team zur Destillerie von Billy Walker geführt haben. Für ihre Old-Crow-Single-Cask-Edition haben sie ein Sauterne-Fass gewählt. Inzwischen ist ein richtiger Bieter-Markt entstanden, und die Preise für Sauterne-Fässer sind förmlich explodiert, doch der Einsatz dieser Raritäten lohnt sich. Bereits in der Nase überrascht die Einzelfass-Abfüllung mit einem sanften Bouquet. Im Antritt ist der 11-Jährige doch einiges stürmischer als der 20-jährige Bruder. «Ich habe diesen Whisky selber gemacht», sagt Stewart Buchanan «Es ist eine persönliche Angelegenheit, und ich muss sagen, er reift schön.» Er hat 4.5 Jahre in Sauterne-Fässern für die zweite Reifezeit zugebracht. «Der Whisky durchschlägt wie eine Wand. Man muss ihn vorwärts treiben, jenseits der Süsse. Er braucht einen gewissen Biss, der die Süsse ausgleicht», findet der Ambassador. «Es ist, wie wenn man auf einen Traubenkern beisst.»

Für Whisky-Liebhaber hat die Old Crow Bar mit der eigenen Single-Cask-Abfüllung des 11-jährigen Ben Riach im Sauterne-Fass ausgebaut eine weitere Exklusivität hinzugefügt, die den Besuch der Bar noch spannender macht. Bleibt zum Schluss noch die Frage: Warum Ben Riach? – «Heutzutage wird es immer schwieriger bis fast unmöglich, von Destillerien Fässer zu kriegen. Wir sind sehr froh, dass wir unser Projekt mit BenRiach umsetzen konnten», sagt Markus Blattner, Miteigentümer der Old Crow Bar. «Ich war schon immer ein Ben-Riach-Fan, da sie wirklich immer wieder interessante Abfüllungen auf den Markt brachten und auch der Preis/Leistungs Aspekt ist unschlagbar.»

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